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PRESSEMITTEILUNG
Frankfurt, 4. März 2011 (g) Man muss kein Finanzexperte sein, es genügt ein Einkauf im Supermarkt oder ein Blick auf die Preisschilder der Tankstellen. So gut wie alle Dinge des täglichen Bedarfs sind in den vergangenen Monaten empfindlich teurer geworden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug die Teuerungsrate im Februar zwei Prozent, verglichen mit dem entsprechenden Monat des Vorjahres. Die gefühlte Inflation ist aber deutlich höher. Das mag einerseits an den gestiegenen Treibstoff- und Lebensmittelpreisen liegen, andererseits aber auch daran, daß wir seit Jahren eine so starke Teuerung nicht mehr gewohnt sind. Seit Jahren hat die Inflationsrate die zwei Prozent-Marke nur sporadisch und kurzzeitig überschritten. Jetzt aber schein einzutreten, wovor Finanzfachleute seit langem warnen, nämlich ein dauerhafter Anstieg der Inflationrate infolge von Staatsverschuldung und ausgeweiteter Geldmenge. Außerdem leiden die deutschen Verbraucher auch unter der Überschuldung der Eurostaaten am Südrand der Union. Vor allem Griechenland, Spanien und Portugal brauchen billiges Geld, seit sie sich am freien Markt nur noch gegen erhebliche Zinsaufschläge finanzieren können. Die Europäische Zentralbank hat wohl auch hauptsachlich an diese Länder gedacht, als sie letzte Woche entschied, den Basiszins in der Eurozone weiter niedrig zu halten. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hält die Inflationsgefahr in der Eurozone angesichts der nur langsamen Geldmengenausweitung und der Konjunkturentwicklung derzeit noch nicht für bedenklich. Trotzdem will die EZB die Preisentwicklung in der Eurozone sorgfältig beobachten, um mittelfristig den Inflationsdruck zu begrenzen. Eine Erhöhung des Leitzinses als inlationsbremsende Maßnahme stellte er für Anfang April in Aussicht. Pressemitteilung zur freien Verwendung nur mit Quellenangabe ghostwriter-media.deAlle Meldungen sind sorgfältig recherchiert. Trotzdem können wir keine Gewähr der sachlichen und inhaltlichen Richtigkeit geben. Irrtum vorbehalten. Ghostwriter-media Pressemitteilungen werden parallel zur Veröffentlichung im Internet auch per E-Mail versandt. Anmeldung unter: http://www.ghostwriter-media.de/rubkon/index.htm Update 2011-02-14Druckversion Ghostwriter-media bietet seinen Kunden Unterstützung in den Bereichen Dokumentation, Öffentlichkeitsarbeit (PR) und Medienpräsenz an. Unser Medienservice verfasst Texte nach Maß auf Bestellung für Pressemitteilungen, Aus- und Fortbildung sowie Internet und Medien. |
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